Die großen Bahnprojekte Riggertalschleife, Virgltunnel, Bahnhof Brixen, Potenzierung der Meraner Linie und Brennerbasistunnel kommen gut voran. Das Land hat gemeinsam mit dem Schienennetzbetreiber RFI, mit der Landesabteilung Mobilität und der Südtiroler Transportstrukturen AG STA die wichtigsten Maßnahmen gesetzt und einen klaren Zeitplan für die Umsetzung, zeigt sich Landeshauptmann Arno Kompatscher erfreut: OTON
Was das größte Projekt, den Brennerbasistunnel betrifft, sind alle Bauarbeiten finanziert und ausgeschrieben und bis auf ein Baulos alle anderen in der Umsetzungsphase. Die Planung für das Vorprojekt der Riggertalschleife ist bereits ausgeschrieben und abgeschlossen. Derzeit laufen Studien für den zweigleisigen Ausbau der Bahnlinie Meran-Bozen um mehr Kapazität und Schnelligkeit, also eine Fahrzeit unter 30 Minuten, zu erreichen.

Die Staatsanwaltschaft am Rechnungshof fordert von Landesrat Cristian Tommasini die Rückzahlung von 470.000 Euro aufgrund der Verschwendung von Steuergeld in Bezug auf die gescheiterte Bewerbung Südtirols zusammen mit Venetien als Kulturhauptstadt 2019. Den Fall ins Rollen gebracht hatte die Südtiroler Freiheit. Venetien hat im Vergleich dazu nur 70.000 Euro für die Bewerbung ausgegeben. Die Bewegung erwartet sich vom Rechnungshof eine Verurteilung der politisch Verantwortlichen, damit diese massive Steuergeldverschwendung bestraft wird.

Der Vorsitzende der Arbeitnehmer in der SVP, Helmuth Renzler wirft der SAD-Führung Brutalität im Umgang mit ihren Bediensteten und Chauffeuren vor. Konsolidierte betriebliche Zusatzverträge, so wie es sie bei der SAD schon seit 1988 gibt, dürfe das Unternehmen als Arbeitgeber nicht einseitig kündigen. Dabei würde den lohnabhängigen Arbeitnehmern ein finanzieller Schaden von bis monatlich 400 Euro entstehen. Das Unternehmen hat damit gedroht den Vertrag mit 5. September zu kündigen. Renzler erwartet sich massive Unterstützung und Verurteilung der SAD durch die Wirtschaftsverbände.