Die Landesregierung hat die Jahresabschlussrechung 2016 und den Haushaltsvoranschlag 2017 der Flugrettung in Südtirol genehmigt. Im vergangenen Jahr hat die Landesflugrettung knapp 3000 Einsätze mit 112.000 Flugminuten geleistet. Damit sind die Einsätze gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent angestiegen. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 8 Millionen Euro. Das Land kommt für rund die Hälfte dieser Spesen auf, der Rest wird von Patienten beziehungsweise den Versicherungen bezahlt. Der genehmigte Finanzierungsvorschlag 2017 des Vereins "HELI Flugrettung Südtirol", der für die Rettungseinsätze in der Luft verantwortlich ist, beläuft sich auf 8, 3 Mio. Euro.

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich heute bei den Feuerwehrleuten, aber auch bei den Mitarbeitern der Straßendienste, bei den Zivilschutz-Mitarbeitern, vor allem aber bei den vielen freiwilligen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz bedankt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag war zuerst über das mittlere Eisacktal eine Gewitterfront hinweggezogen, anschließend wurden vor allem das Sarntal und der Raum Bozen von heftigen Niederschlägen getroffen. Muren und Überschwemmungen waren die Folge. Insgesamt rückten die Feuerwehren zu mehr als 230 Einsätzen aus. Allein in Bozen rückte die Feuerwehr rund 140 Mal aus.

Und

Südtirol arbeitet derzeit an der Umsetzung der europäischen Vorgabe, eine gemeinsame Notrufnummer 112 einzuführen. Damit trägt das Land internationalen Standards Rechnung, zu deren rascher Umsetzung wird aber weiteres Personal benötigt. Die Landesregierung hat heute deshalb die personelle Aufstockung der Telefonzentrale beschlossen und damit eine weitere Voraussetzung für die einzige Notrufzentrale und die einzige Notrufnummer geschaffen. Schätzungen zufolge werden die Anrufe, welche die Notrufzentrale zu bewältigen hat, von 150.000 auf 300.000 ansteigen. Insgesamt sind 15 neue Stellen vorgesehen.