Am heutigen Mittwoch ist Landeshauptmann Kompatscher in Rom mit dem neuer Geschäftsführer der Post, Matteo Del Fante, zusammengetroffen, um die Umseztung des Abkommens einzuleiten. Das Abkommen sei für Südtirol eine autonomiepolitische Errungenschaft, das Ergebnis jahrelanger Vorarbeit und der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen in Rom, erklärte der Landeshauptmann. Die ersten Schritte zur Umsetzung des Abkommens betreffen die Besetzung der Schlüsselstellen: Wie vorgesehen, soll ein eigener Südtirol-Direktor für den Bereich der Zustellungen zuständig sein. Das dreijährige Abkommen schreibt fest, dass Südtirols 129 Postämter mit den 370 Beschäftigten und 503 Postboten beibehalten werden und der Postdienst verbessert wird.

Ab 17. Juli bis zum 31. Dezember können Familien mit Kindern, die ab 1. Jänner 2016 geboren sind und in einer privaten oder öffentlichen Kindertagesstätte betreut werden, um den so genannten „bonus asilo nido“ ansuchen. Dieser gilt auch für die Betreuung von Kindern mit chronischen Krankheiten in den eigenen vier Wänden. Der Beitrag in der Höhe von 1000 Euro ist ein-kommensunabhängig und wird – da das entsprechende Rundschreiben des Nationalen Instituts für Sozialfürsorge NISF erst am heutigen Mittwoch veröffentlicht wurde – rückwirkend ab dem vergangenen 1. Jänner in elf Monatsraten zu je 91 Euro ausbezahlt. Die Beiträge werden bis zum Erschöpfen der vorgesehenen Gelder vergeben.

Die Landesregierung hat zwei Projektvarianten des neuen Klinikkomplexes in Bozen im Wert von 4,7 Millionen genehmigt, um die dringend benötigte neue Klinik in knapp zwei Jahren in Betrieb zu nehmen. Sanitätslandesrätin Martha Stocker wie Bautenlandesrat Christian Tommasini sind der Meinung, dass das Land Südtirol mit diesen Investitionen schnellstmöglich für eine neue Struktur sorgt, die alle Voraussetzungen erfüllt, um seinen Bürger fortschrittliche medizinische Leistungen zu erbringen. Die Bauarbeiten dieser ersten Abteilungen werden bis Ende 2018, spätestens Anfang 2019 abgeschlossen.